Beschreibung
Die globale Sicherheitslage und regulatorische Anforderungen schaffen einen erheblichen Leidensdruck im Management der Informationssicherheit. Unzählige Produkte versprechen maximale Informationssicherheit bei minimalem Aufwand – durch den bloßen Einsatz von KI. Bei genauerer Analyse kommen viele der Lösungen über mehr oder weniger effektive Prompts nicht hinaus, oder vermeintlich fortgeschrittene ML-Systeme lassen sich auf einfache Regeln reduzieren. Betrachten wir die heute gegebenen technischen Möglichkeiten differenzierter, ergeben sich aber nutzbare Potentiale zur Effizienzsteigerung der Informationssicherheit in Organisationen.
Der unbedarfte Einsatz von KI als fast hysterisch propagierter Pflicht einer modernen Organisation öffnet potentiell neue Sicherheitslücken und kann ineffizient – zu zeitaufwändig, zu teuer – sein. Eine tragfähige Brücke zwischen dem Informationssicherheitsmanagement einer Organisation und der KI finden wir in Ontologien. Sie ermöglichen uns die gezielte Auswahl von Werkzeugen für Sicherheitsautomation und liefern auch eine strukturierte Datengrundlage dazu. Der Vortrag stellt das Konzept der Ontologie im Kontext der Informationssicherheit vor und zeigt praktische Ansätze des Einsatzes.
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Anmeldung: unter diesem Link
Referent*innen
Prof. Dr. Jan Stehr, FHDW